Volvo-Händler schreiben ihren Kunden

Volvo-Kunden haben in diesem Frühjahr Post von ihrem Händler bekommen, entweder einen Flyer im Umschlag oder einen Selfmailer.

Volvo-Kunden haben in diesem Frühjahr Post von ihrem Händler bekommen, entweder einen Flyer im Umschlag oder einen Selfmailer. Flyer sind Faltprospekte, Selfmailer sind Mailings ohne zusätzliche Briefhülle. Man spart das Kuvertieren, denn sie werden gefaltet und mit lösbaren Klebepunkten so klein wie ein Brief. Spezialist für Selfmailer ist OD, eine Druckerei aus Ottweiler im Saarland (www.derselfmailer.de). Sie schafft einen Umfang von bis zu 44 Seiten und erreicht damit rund einen Quadratmeter Werbefläche. Dennoch bleibt man unter der magischen Grenze von 20 Gramm, die bei Infopost das Porto auf 25 Cent pro Stück begrenzt.

 

Das Mailing von Volvo war gleich mehrfach individualisiert: Je nach Kundentyp wurden unterschiedliche Bilder verwendet, jeder Empfänger wurde mit Namen angesprochen und jeder Händler konnte zusätzlich eigene Angebote und Preise einfügen. Grundlage waren vier Basislayouts und unterschiedliche Angebotsmodule, für die sich die einzelnen Autohändler in einem Webportal entscheiden konnten. Sie wählten außerdem die Termine für den Postversand. Die Aufmerksamkeit der jüngeren Empfänger wurde mit einem Radler geweckt. Das Mailing zeigte unter anderem, wie man das Rad mit dem Auto transportieren kann. Die Auflage in Deutschland und Österreich lag bei knapp 235.000 Exemplaren. „Es geht natürlich auch kleiner“, sagt Petra Krenn von OD. Selfmailer gibt es bei OD ab einer DIN-A4-Seite, Auflage wenigstens 1000 Stück. Damit sei das Werbemittel sowohl für einzelne Sport- und Fahrradhändler wie auch für Verbundgruppen interessant. (res)

 

erschienen in: saz-bike Nr. 24

 

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