Steigerung der Response-Quoten durch variablen Datendruck

Die Drucktechnik erlaubt heute eine weitgehende Individualisierung von Mailings, Broschüren und Kundenmagazinen. Vor allem für Filialunternehmen bieten sich Chancen: Steigerung der Response-Quoten im dreistelligen Prozentbereich sind möglich. (Acquisa 1/2007)

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Vor allem bei der Herstellung von Mailings haben Individualisierung und Digitaldruck Spuren hinterlassen.
Als "variablen Datendruck" bietet beispielsweise die O/D Ottweiler Druckerei und Verlag GmbH individualisierte Mailing-Lösungen an.
Petra Krenn, in der Geschäftsleitung für Marketing und Finanzen zuständig, schwärmt von einer möglichen Steigerung der Response-Quoten um bis zu 500 Prozent durch geschickte Individualisierung – zumindest im Vergleich zu unadressierten Werbebriefen.
"Nicht nur Adressen und Anrede, auch Texte lassen sich je nach Bedürfnis der Empfänger variieren", so Krenn. "Ein Telekommunikationsunternehmen kann beispielsweise für den Vieltelefonierer andere Angebote herausstellen als für den Kunden, der selten zum Hörer greift."
Auch wenn die einzelnen Teilauflagen des Mailings dann nur noch geringe Stückzahlen aufweisen, bleibt die Gesamtzahl der Aussendungen hoch. Das reduziert Portokosten, denn in die einzelnen Zustellbezirke geht eine höhere Anzahl von Sendungen.
"Kunden, die früher mehrere Mailings in kleiner Auflage verschickt haben, können so durch individualisierte Aussendungen in hoher Auflage erhebliche Kostenreduzierungen erreichen", sagt Krenn. Die vergleichsweise hohen Kosten des Digitaldrucks lassen sich außerdem durch die Kombination verschiedener Drucktechniken in einem Mailing auffangen. "Der Digitaldruck ist mittlerweile so gut, dass einem Laien die Unterschiede nicht mehr auffallen", sagt Krenn.
Einsparpotentiale bietet auch die Auflagenhöhe: Gedruckt wird nur, was auch versendet wird, es wird nicht mehr auf Halde produziert.
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Acquisa 1/2007

 

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