Kontur zeigen

Gerade Möbelhäuser profitieren von einem kontinuierlichen und kreativen Kundendialog. Die O/D (Ottweiler Druckerei) im saarländischen Ottweiler unterstützt ihre Kunden aus der Branche mit passenden Drucklösungen dabei, ihre Kundenfrequenz zu erhöhen.

 

Beim Aufklappen des Kreuzmailings zeigt sich: Nicht alle Seiten sind rechteckig – eine hebt sich durch eine Kontur ab. Dem formgestanzten Druckprodukt ist eins gewiss: Es fällt auf. »Wir alle leiden heutzutage unter Reizüberflutung«, erklärt Bernd Dörtzbach, Abteilungsleiter Verkauf bei der O/D in Ottweiler. »Aufmerksamkeit zu erhalten, ist daher bei der Vielzahl an Werbebotschaften nicht einfach.«

Und das gilt besonders für den Möbelhandel, der geprägt ist von intensivem Wettbewerb. In der Möbelindustrie werden hauptsächlich, so Bernd Dörtzbach, immer noch großformatige Beilagen produziert, die Zeitungen oder Werbeblättern beigefügt werden. Das Problem ist, dass »Zeitungsauflagen stark rückläufig sind und es in der Folge immer schwerer wird, Zielgruppen zu erreichen«. Kostenlose Wochenblätter erreichen zwar jeden Haushalt, »beinhalten jedoch viele Beilagen, sodass die Einzelbeilage kaum noch wahrgenommen wird«. Um diesem Dilemma zu entgehen, plädiert der Verkaufsleiter bei seinen Möbelkunden für personalisierte Sendungen. »Sie haben den Vorteil, dass sie die Zielgruppe immer erreichen und im Inhalt individuell auf die Interessen der Kunden eingegangen werden kann.«

 

 

Alles in einem Workflow

Allerdings sind ungewöhnliche Werbeträger, etwa mit gestanztem Motiv, kostenintensiv, da zusätzliche Arbeitsgänge in der Produktion erforderlich sind. Die Ottweiler Druckerei mit ihren derzeit 140 Mitarbeitern hat sich zum Ziel gesetzt, solche Leistungen bezahlbar zu machen, und hat den Prozess des Formstanzens inline in die Fertigung integriert. Dafür wurden Anfang des Jahres rund 1,5 Millionen Euro in eine neue Fertigungsstraße investiert. Mit dem neuen, modularen Produktionssystem können die Saarländer aufmerksamkeitsstarke Lösungen, die ansonsten nur in manueller Tätigkeit gefertigt werden, inline – und dadurch kostengünstig – produzieren. Neben Stanzungen zählen auch Veredelungen sowie das Aufspenden von Kundenkarten und Warenproben dazu. Speziell für die Möbelbranche interessante Varianten sind ablösbare Einkaufsausweise oder Couponkarten in Scheckkartengröße. »Sie erhöhen die Erfolgsaussichten extrem«, ist Bernd Dörtzbach überzeugt. Denn »sie passen in jede Geldbörse und erinnern den Kunden bei jedem Öffnen an den geplanten Besuch im Möbelhaus«. Die klassischen Zeitungsbeilagen hingegen würden in die Ecke gelegt und schnell vergessen werden. »Personalisierte Einkaufsausweise erhöhen zudem die Exklusivität.«

 

zurück