Individualisiertes Händlermailing - Beispiel VolvoCar Germany

Volvo-Kunden haben in diesem Frühjahr Post von ihrem Händler bekommen. Was in den Händen des einzelnen Kunden wie ein normales Printprodukt aussah, war in Wirklichkeit eine technische und logistische Meisterleistung der beteiligten Partner. Das Mailing war gleich auf mehreren Ebenen individualisiert: So wurde das Mailing oder der Flyer je nach Kundentyp mit unterschiedlichen Bildern versehen.

Der Empfänger wurde im Mailing selbstverständlich persönlich angesprochen und jeder Händler konnte zusätzlich noch einmal individuelle Angebote und Preise in das  Mailing einfügen. Normalerweise ein Fall für mehrere Produktionen. In diesem Fall wurde aber alles in einem Produktionsprozess erstellt. Eine Herausforderung, die nur ein Team von Spezialisten gemeinsam lösen konnte. So stellte Socoto aus Trier mit dem Mediamaster das Programm, das Volvo seit Jahren erfolgreich nutzt, um Printprodukte zu individualisieren und zu bestellen. Die Produktionsagentur Friends of Gutenberg zeichnete für das Projektmanagement verantwortlich und die O/D (www.od-online.de) übernahm den Druck- und Logistikpart. Gebündeltes Know-how für die direkte Kundenansprache Grundlage für alle Mailings waren vier Grundlayouts, die selbstverständlich den Corporate-Design-Richtlinien von VolvoCar Germany entsprachen. Für die Grundlayouts gab es dann unterschiedliche Angebotsmodule, für die sich die einzelnen Händler entscheiden konnten – inklusive der Händlerpreise hierfür. Und nicht zuletzt wurden die Kunden natürlich persönlich angesprochen. Der Versand konnte zusätzlich von den einzelnen Autohäusern individuell über mehrere Wochen hinweg gesteuert werden. Die gesamte Projektabwicklung erfolgte online. Von der  Auftragsbuchung bis hin zum Versand. Die effiziente Zusammenarbeit der Partner machte die kostengünstige Produktion in einem Prozess möglich.
Die technische Druck- und Logistikumsetzung war Aufgabe der O/D. Die Abwicklung des Drucks, die Individualisierung und Personalisierung war bei der O/D eingebunden in ein Gesamtprozess-Management, das auch die anschließende Auflieferung der Selfmailer bei der Deutschen Post beinhaltete.
Insgesamt gab es acht verschiedene Selfmailer-Versionen und acht Flyer-Versionen (jeweils vier für Deutschland und Österreich). Die Gesamtauflage für Deutschland und Österreich betrug 234.813 Exemplare. Es gab elf verschiedene Postauslieferungszeitpunkte, die die Händler selbst bestimmen konnten. Die Individualisierung ging so weit, dass alle zwölf Seiten
des Selfmailers oder Flyers unterschiedliche Text- und Bildinformationen enthalten konnten. Außerdem variierten die georderten Auflagen der Händler.
Durch die optimale Integration der Prozessschritte konnten diese unterschiedlichen Auflagenzahlen für die einzelnen Volvo-Händler produziert werden, gleichzeitig profitierten die Händler preislich von der hohen Gesamtauflage.

(Direktmarketing PRAXIS, 07/2007)

 

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